Historie

Protokoll der Gründungsversammlung

Am 1.10.1949 wurde im Gasthaus Fink in Anwesenheit von 25 Personen, die sich als Mitglieder bereit erklärten, der Fußballsportverein gegründet.

Zur Verwaltung wurde in geheimer Wahl gewählt:
1.Vorstand: Stefan Wild
2.Vorstand: Johann Odörfer
Kassier: Stefan Liebel
Ausschußmitglieder: Josef Bordihn, Ernst Meyer, Georg Fuchs
Vereinsdiener Hans Kratzer.

Zur Spielleitung wurde ernannt:
Spielleiter: Hans Gömmel
Jugendleiter Stefan Eckstein
Spielführer Hans Kern.

Als einmaliger Aufnahmebeitrag wird 1.-- DM von Erwachsenen über 18 Jahre, 0,50 DM von Erwerbslosen und Jugendlichen von 14 - 18 Jahren erhoben, Schüler sind aufnahmefrei.

Als Monatsbeitrag wird 0,50 DM von Erwachsenen, 0,25 DM von Erwerbslosen und Jugendlichen, 0,10 DM von Schülern erhoben.

Das Vereinsvermögen des aufgelösten Volksbildungsverein geht vollkommen an den F.S.V über und ist in den Geräte- und Kassabüchern zu führen.

Im Bezug an Veranstaltungen wurde beschlossen: Vereinslokal bei Karl Fink, Jahres- und Monatsversammlungen bei Fuchs Winn. Veranstaltungen sind bei Fink und Bräunlein abzuwechseln.

f. d. R. Stefan Wild Stefan Liebel

Die 50er-Jahre beim FSV

Mit Volldampf geht man daran die bisherigen „Angerfußballer” zu Mannschaften zu formieren und nimmt im Frühjahr 1950 erstmals offiziell als FSV Weißenbrunn an einem Pokalturnier in Offenhausen teil. Die 1.Mannschaft wird Turniersieger vor SV Offenhausen, SV Hartmannshof und SV Henfenfeld.
1950 - Fussball-Jugend in Offenhausen
h.R.v.l.: Heinz Weiß, W.Strobel, Georg Scharrer, Karl Eckstein, Willi Gößwein, Georg Leybold, Georg Hupfer, Georg Thäter
v.R.v.l.: Hans Odörfer, Georg Weiß, Hermann Schwemmer


Die erste Mitgliederversammlung (27.09.1950) beschließt ein Pokalturnier unter Beteiligung der Nachbarvereine SV Offenhausen, ASV Ludersheim und SC Oberölsbach sowie dem FSV Weißenbrunn zu veranstalten. Es soll am 29.10.1950 stattfinden. Auf welchem Sportplatz überhaupt? Es muss ja wohl der Schulanger gewesen sein, denn ein anderer Platz stand noch nicht zur Verfügung.
In der Ausschussitzung vom 24.10.1950 wird beschlossen 4 Pokale zu stiften. Dieser Beschluß wird jedoch geändert und wegen zu hoher finanzieller Belastung werden nur 2 Pokale und 2 Urkunden gestiftet.

Die erste Generalversammlung nach der Gründung findet am 26.11.1950 bereits mit 40 Mitgliedern statt. Die Vorstandschaft wurde damals auf 2 Jahre gewählt.

Aber nicht nur der Fußballsport soll gepflegt werden, sondern auch die kameradschaftliche Seite wird nicht außer Acht gelassen. So wird erstmals zu Weihnachten eine Tanzveranstaltung durchgeführt.

1951 - Bau des alten Sportplatzes am Hirtenweg
1951 - Alte Sportplatz am Hirtenweg
Weitere rege Tätigkeiten sind bereits 1951 spürbar, als beschlossen wird, ein Grundstück auf die Dauer von 15 Jahren in Höhe von 15.- DM jährlich für die Anlage eines Sportplatzes zu pachten, mit dessen Bau im Juni 1951 begonnen wird.

Im April 1951 wird erstmals eine Theatergruppe gebildet.
1952 gelingt der erste Aufstieg der Fußball-Mannschaft in die B-Klasse.
1952 - 1. Mannschaft Aufstieg in die B-Klasse
h.R.v.l.: H.Strobel, Heinz Bohrer, Nikolaus Hummel, Rühmann, Georg Fuchs, Hannes Riehl, H.Buchner, Georg Eckstein, Josef Wotipka, Hans Vierthaler
v.R.v.l.: Richard Leonhardt, Georg Weiß, Willi Kräußel
1953 wird beschlossen, ein für einen eigenen Sportplatz geeignetes Gelände zu kaufen.
1954 wird erstmals bei den Mitgliedern die 100er-Grenze überschritten. Eine Fahrt in die damalige Ostzone wird durchgeführt und die Theatergruppe hat ihren ersten Auftritt.

Bis zum Jahr 1956 ist ein leichter Mitgliederschwund zu verzeichnen, was auf die Gründung eines Sportvereins in der Nachbargemeinde Eismannsberg zurückzuführen ist.
1957 beginnen die notwendigen Vorarbeiten für den Bau des neuen Sportplatzes. Anfallende Arbeiten werden von den Mitgliedern in freiwilliger Leistung übernommen. Zur Gewährung von Darlehen durch den BLSV ist es jedoch notwendig, den Verein im Vereinsregister beim zuständigen Amtsgericht einzutragen und alsbald trägt der FSV den Zusatz e.V., in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 01.09.1957 wird die vorgeschlagene Satzung genehmigt. Die Arbeiten am neuen Sportplatz sind soweit gediehen, daß man sich einigt, nunmehr die Verbandsspiele dort auszutragen.

Am 05.05.1958 wird zum erstenmal - wenn auch ganz bescheiden - der Bau eines eigenen Sportheimes in Erwägung gezogen. Doch scheitert dieses Vorhaben zunächst an den Finanzen. Zwar können einige Spender für ein kleines Sportheim gefunden werden, doch muss in dieser Richtung weiterhin mit vollem Einsatz gearbeitet werden.

1959 wird das 10-jährige Gründungsjubiläum mit einem Pokalturnier, einem Theaterabend sowie einem Kalbsessen gefeiert.

Die 60er-Jahre beim FSV

Die Mitgliederzahl erhöht sich bis 1961 auf 134.
Im Spieljahr 1961/62 erringt die Schülermannschaft die Kreismeisterschaft und spielt um die Bezirksmeisterschaft.
1961/62 - Fußball Schülermannschaft Kreismeisterschaft
h.R.v.l.: Werner Hirschmann, Willi Schmidt, Manfred Hummel, Günter Reiß, Erich Eckstein, Helmut Hirschmann, Nikolaus Hummel
m.R.v.l.: Georg Reiß, Richard Wagner, Günter Odörfer, Stefan Scharrer
v.R.v.l.: Konrad Pirner, Kurt Tuschl, Heinz Brantl, Karl Eckstein

Im Oktober 1962 bietet sich die Gelegenheit, einen behelfsmäßigen Umkleideraum zu erstellen.
1963/64 - Fußball 1. Mannschaft Aufstieg in die B-Klasse
h.R.v.l.: Hans Brunner, Leonhard Gömmel, Hermann Leonhardt, W.Klar, Kurt Gerstacker, F. Kleineisel, Reinhold Moosburger, Heinz Stritz
v.R.v.l.: Werner Gömmel, Heinz Brantl, H.Schmer

Anfang 1964 arbeitet man bereits am Massivbau des Umkleide- und Waschraumes.
Im Juni 1964 erreicht die Mannschaft den Wiederaufstieg in die B-Klasse.
Vorsorglich kauft der Verein 1965 ein Dieselaggregat, um die Beleuchtung für das Training zu sichern.
1965/66 - Fußball 1. Mannschaft Aufstieg in die A-Klasse
h.R.v.l.: Nikolaus Hummel, Werner Gömmel, Kurt Gerstacker, Günter Reiß, Kreupl, Leonhard Gömmel, Weiser, Rudi Roth, Heinz Stritz, Johann Odörfer
v.R.v.l.: Kurt Tuschl, Heinz Brantl, Günter Odörfer

In der Generalversammlung 1966 kann man auf ein erfolgreiches 1965 zurückblicken. Alle drei Mannschaften konnten die Herbstmeisterschaft erringen. Auch finanziell ist man zufrieden, da ein leichtes Gesunden der Vereinskasse festzustellen ist.

Die Aufstiegsfeier in die A-Klasse begehen der Verein und die Mitglieder am 04.06.1966.
Die Jugendmannschaft spielt zu diesem Zeitpunkt um die Kreismeisterschaft und erringt hinter dem ASV Neumarkt den zweiten Platz.
Die Verlegung einer Wasserleitung, Verkabelung und Anschluß von Scheinwerfern folgen.
1967 wird der Ausbau des Waschraumes und die Ausstattung mit Warmwasser beschlossen.
1966 - Fußball Jugend Vize-Kreismeister
h.R.v.l.: Günter Odörfer, Georg Reiß, Erich Eckstein, Manfred Hummel, Willi Schmidt, Werner Hirschmann, Karl Eckstein, Helmut Hirschmann
v.R.v.l.: Kurt Tuschl, Richard Wagner, Stefan Scharrer

Die 70er-Jahre beim FSV

Bis Mai 1971 läuft alles gemäß den Vorstellungen der Vereinsführung. Eine leichte Krise führt dann zu einer außerordentlichen Generalversammlung, in der aber die anstehenden Probleme bereinigt werden.
Im Lauf des Jahres gründet sich zum ersten Mal eine Gymnastikabteilung und die AH nimmt dank einer Stammtischidee den Spielbetrieb auf.
1974 - Fußball 1. Mannschaft
h.R.v.l.: Reinhold Moosburger, Erich Eckstein, Kurt Gerstacker, Fritz Birkmann, Werner Hirschmann, Günter Odörfer, Kurt Tuschl, Helmut Eckstein
v.R.v.l.: Helmut Ritter, Kurt Haas, Matthias Pamer, Manfred Hummel, Erwin Reiß, Günter Kuhn
1974 - Fußball 2. Mannschaft
h.R.v.l.: Helmut Kuhn, Klaus Thurner, Hans Wartha, Günter Kraus, Peter Pemsel, Karl Eckstein, Peter Fink
v.R.v.l.: Erwin Maresch, Günter Fink, Erich Scharrer, Günter Kuhn

Am 25.01.1973 ruft der FSV eine Wandergruppe ins Leben, die erforderlichen Vereinbarungen zwischen dem Verein und der Abteilung werden unter Dach und Fach gebracht. Der erste Internationale Wandertag am 11.11.1973 wird zu einem schönen Erfolg.

Nach Beendigung der Spielzeit 1972/73 muss jedoch die Fußballmannschaft den Weg in die B-Klasse antreten.

Vom 20.07. bis 28.07.1974 findet nach langen Vorbereitungen das 25-jährige Vereinsjubiläum mit Festzelt am Sportplatz statt.
Am 24.05.1975 findet das denkwürdige Spiel um den Aufstieg gegen die DJK Neumarkt statt, das mit einem Spielabbruch endet und dem FSV den Aufstieg in die A-Klasse kostet.
1975 - Fußball 1. Mannschaft Moritzberg-Pokalsieger
h.R.v.l.: Werner Hirschmann, Werner Sörgel, Helmut Ritter, Georg Distler, Kurt Tuschl, Helmut Hirschmann, Helmut Eckstein, Erich Eckstein, Kurt Gerstacker, Reinhold Moosburger
v.R.v.l.: Peter Eckstein, Kurt Haas, Heinz Brantl, Peter Pemsel, Manfred Hummel

Erfolgreicher ist die Mannschaft beim ersten Moritzberg-Pokalturnier, das im Endspiel gegen die gastgebende SpVgg Diepersdorf gewonnen wird.

Kurzzeitig bildet sich auch eine Fußball-Damenmannschaft, die sich aber bald wieder auflöst.

Im Jahre 1976 wird nach langwierigen Verhandlungen wenigstens der Bau des Kleinfeldes möglich, das zunächst als Trainingsplatz benutzt wird.

1977 findet das erste Mal das Moritzberg-Pokalturnier in Weißenbrunn statt, die A-Jugend wird Meister in ihrer Klasse und Zweiter bei der Kreismeisterschaft und die erste Mannschaft betreibt erstmals Trikotwerbung.
1977 - Fußball A-Jugend
h.R.v.l.: Norbert Bigerl, Erich Fink, Herbert Räbel, Gerhard Liebel, Rainer Bloß, Manfred Dauphin, Herbert Gößwein, Erich Saß, Hans Odörfer
v.R.v.l.: Werner Kern, Heinz Fuchs, Fredi Sörgel, Hans Eckstein, Hans Weiß

Das Jahr 1978 bringt den ersten Erfolg bei den Bemühungen um einen Ausweichplatz - der jetzige B-Platz wird gepachtet und angelegt. Neuangelegt wird auch der A-Platz, trainiert wird auf dem Schulsportplatz in Weißenbrunn, seine Spiele trägt der FSV auf dem Platz der FFW Pühlheim in Hegnenberg aus. In der Saison 1977/78 muß die erste Mannschaft in die C-Klasse absteigen.
Am 13.04.1978 ist der Gründungstag der Tischtennisabteilung, die zunächst im alten Schulhaus, das die Gemeinde dem Verein überlassen hat, spielt und trainiert.

Erstmals ins Gespräch kommt in der Generalversammlung am 06.01.1979 der Bau eines neuen Sportheims, der von der Mitgliederversammlung dann auch fast einstimmig beschlossen wird. Im Juni feiert der Verein wieder mit einem Festzelt und diversen Turnieren sein 30-jähriges Bestehen. Die Fußballer wechseln von der Spielgruppe Neumarkt in den Kreis Pegnitzgrund.

Die 80er-Jahre beim FSV

1980 - Versetzung des "Sport-Hotel"
1980 - Versetzung des "Sport-Hotel"
Die TT-Mädchen werden 1980 Pokal-Meister des Kreises Hersbruck. 1980 beginnen auch die Planungen für das neue Sportheim, im September 1980 wird das altehrwürdige "Sport-Hotel" versetzt und an dessen Stelle kurz darauf bereits mit dem Sportheimbau begonnen. Dem folgt am 11. April 1981 das Richtfest und zum 2. Moritzberg-Pokalturnier können bereits die Umkleidekabinen im Keller benutzt werden, dem am 24.10.1981 ein feuchtfröhliches Weinfest im Rohbau des Sportheims folgt. Als Heizquellen dienen Strahler, was aber der guten Stimmung keinen Abbruch tut. Zahlreiche Kredite müssen aufgenommen werden, doch bleibt die Vorstandschaft immer im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten, so dass der Sportheimbau bezahlbar bleibt und keine finanziellen Engpässe auftreten.
1981 - Richtfest
1981 - Richtfest

Zu Beginn des Jahres 1982 erfolgt die Neugründung einer Gymnastikabteilung, die bereits 1971 einmal bestanden hatte, aber später wieder aufgelöst wurde. Die Übungsstunden werden zunächst ebenfalls im alten Schulhaus abgehalten. In der Generalversammlung am 06.01.1982 wird der langjährige Kassier Leonhard Liebel zum ersten Ehrenmitglied des FSV Weißenbrunn ernannt.

Erste Erfolge stellen sich bei den Tischtennis-Spielern ein: die 1. Damenmannschaft wird Meister ihrer Gruppe und steigt in die nächsthöhere Klasse auf.
1982 - Leonhard Liebel wird zum ersten Ehrenmitglied ernannt
1983 - Karl Fink wird zum zweiten Ehrenmitglied ernannt

Am 1.Juli 1982 tritt der erste Pächter der Wirtschaftsräume des neuen Sportheims seinen Dienst an. Der Saal im 1.Obergeschoss des neuen Sportheims wird fertiggestellt. Vom 24.09.bis 26.09.1982 feiert der Verein erstmals eine Sportheimkirchweih.

Am 27.03.1983, seinem 80.Geburtstag, wird der langjährige Vereinswirt Karl Fink zum zweiten Ehrenmitglied des Vereins ernannt.

Die Tischtennis- und Gymnastikabteilung halten ihre ersten Spiele bzw. Übungsstunden im Sportheimsaal ab. Im Laufe des Jahres folgt die Fertigstellung der Schiedsrichterkabinen, der Garage, der Terrasse und des größten Teils des Treppenhauses.
1983 - A-Jugend-Meister

Die A-Jugend wird Meister ihrer Spielgruppe und kämpft mit um die Kreismeisterschaft.

Am 23.8.1983 wird das "Sport-Hotel" und der Massivbau der alten Dusche endgültig abgerissen.
Ende des Jahres feiern der Gesangverein und der FSV ihre erste gemeinsame Weihnachtsfeier, bei der die Theatergruppe in ihrer heutigen Form aus der Taufe gehoben wird.
1983 - Abriss des "Sport-Hotel"
1983 - Erster Auftritt der Theatergruppe
1983 - Erster Auftritt der Theatergruppe

Auch 1984 und 1985 werden wieder viele Veranstaltungen mit großem finanziellen Erfolg abgehalten, die man hier unmöglich alle aufzählen kann. Geprägt werden diese Jahre durch Ereignisse, die hier hervorgehoben werden sollen. Dem absoluten Tiefpunkt bei den Fußballern folgt in der Saison 1984/85 quasi ein Neubeginn mit einem neuen Trainer, neuen und reaktivierten Aktiven und guten Nachwuchsleuten. Zu Beginn des Jahres 1985 hat die Theatergruppe ihre erstmaligen Auftritte im größeren Rahmen.

Die Fertigstellung des Sportheims wird fortgesetzt mit dem Aufstocken der Garage.

Das Jahr 1986 schließlich wird in die Geschichte des Vereins als eines der erfolgreichsten auf allen Gebieten eingehen. Der Pflasterung des Sportheim-Vorplatzes folgt die Teerung der Straße zum Sportheim. Anschließend wird das Sportheim verputzt und mit einem Festakt am 25.07.1986 eingeweiht.
1986 - Fertigstellung und Einweihung des Sportheims
1986 - Aufstieg der 1. Mannschaft
h.R.v.l.: Rudolf Kern, Armin Büttner, Erich Ertel, Hans Eckstein, Hans-Jürgen Schramm, Walter Bachmeier, Harald Sörgel, Hans Roth, Robert Beutin, Wolfgang Hirschmann, Hans Weiß, Norbert Volkert
v.R.v.l.: Gerhard Pfeiffer, Gerhard Maier, Robert Müller, Reinhard Wuttke, Bernd Reif, Erich Saß, Werner Kern, Reinhard Winter, Erich Rotter

Die erste Mannschaft steigt nach 8-jähriger C-Klassenzugehörigkeit als Meister wieder in die B-Klasse auf, ebenso die 1.Herrenmannschaft der Tischtennisspieler, die ebenfalls als Meister in die nächsthöhere Spielklasse aufsteigt.
1986 - Aufstieg der Tischtennis-Herren
v.l.: Werner Bernet, Hans Karg, Peter Pemsel, Harald Liebel, Gerhard Ritter, Peter Geuß

Ein Spiel der 1. Mannschaft gegen den holländischen Ehrendivisionär AZ Alkmaar rundet die Sportheim-Einweihung ab, in dessen Halbzeitpause die Gymnastikdamen einen einstudierten Tanz aufführen.
1986 - Spiel gegen den AZ Alkmaar
1986 - 2. Mannschaft

Auch gelingt den Fußballern erstmals der Einzug in die Bezirksrunde des DFB-Pokals und die 2.Mannschaft wird wie im Vorjahr Vizemeister ihrer Gruppe.

Im Moritzberg-Pokal bleibt der FSV zum zweitenmal hintereinander nach 1985 souveräner Sieger. Die C-Jugend wird Meister ihrer Spielgruppe, wie man überhaupt die optimale Jugendarbeit für einen Verein von der Größe des FSV hervorheben muß. Erstmals wird bei den Mitgliedern die 400er-Grenze überschritten.

Dem schließt sich 1987 ein turbulentes Jahr mit viel auf und ab im Vereinsgeschehen an. Die Wanderer halten erstmals ihren Wandertag im Sportheim ab.
1987 - Erster Wandertag
Im Mai 1988 feiert die Tischtennisabteilung ihr 10-jähriges Bestehen und die Vorbereitungen für das 40-jährige Jubiläum beginnen mit der Bildung eines Festausschußes.
1988 - 10jähriges Bestehen der Tischtennisabteilung
Erstmals in der Vereinsgeschichte wird durch Mitglieder der ersten Mannschaft die Vereinszeitung "FSV-Kurier" herausgegeben. Das gesellschaftliche Leben gerät etwas ins Stocken, denn Vereinsveranstaltungen sind oft nur schlecht besucht und auch beim Sportheimbau geht es nicht recht weiter, was die Vorstandschaft dazu veranlaßt die Aufstellung eines Jahresplanes vorzunehmen.

1989 - Ehrung der Gründungsmitglieder beim 40-jährigem Jubiläum
1989 erhält der B-Platz eine neue, leistungsfähigere Flutlichtanlage. Zudem wird die Straße entlang des Sportplatzes rechtzeitig zum 40-jährigen Jubiläum geteert, das im Juni mit einer Sportwoche gefeiert wird.

Im Oktober 1989 können sich die Skifahrer in zwei Gruppen erstmals in einer Skigymnastik auf ihr Wintervergnügen vorbereiten.
1989 - Kinderskigymnastik
1989 - Skigymnastik

Die 90er-Jahre beim FSV

Im Februar 1990 steigt der Faschingsball zum erstenmal in Zusammenarbeit mit der Wasserwacht Weißenbrunn.
An Pfingsten 1990 weilen Gäste aus Köthen in der ehemaligen DDR, mit denen aus dem Jahr 1954 noch Kontakte bestehen, zu Besuch in Weißenbrunn. Zu einem Gegenbesuch startet die AH an Pfingsten 1991.
Danach stagniert das sportliche und gesellschaftliche Vereinsleben. Zwar erreicht die 1. TT-Damenmannschaft das Finale des Eckardt-Pokals und wird die E-Jugend Meister in Ihrer Gruppe, doch werden die Veranstaltungen des Vereins von den Mitgliedern immer schlechter besucht.

Ende 1991 erteilt die Gemeinde die Genehmigung zum Bau einer Wasserleitung für den B-Platz, die im Frühjahr 1992 dann auch gebaut wird. Gleichzeitig wird der Trainingsplatz, der zwei Jahre zuvor in einen Sandplatz umgewandelt worden war, wieder zu einem Rasenplatz gemacht. Die 2.Tischtennis-Damenmannschaft feiert den Aufstieg in die nächsthöhere Klasse.
Die AH feiert ihr 20-jähriges Bestehen.
Die Gymnastikabteilung feiert im Januar 1992 ihr 10-jähriges Bestehen.
Im Mai 1992 verstirbt das Ehrenmitglied Leonhard Liebel.
Im Juni 1992 findet eine vorläufige Gründungsversammlung für eine Tennisabteilung statt, die aber ohne Ergebnis endet.

Bei der Generalversammlung am 06.01.1993 werden Stefan Eckstein und Hans Kern zu Ehrenmitgliedern ernannt.
Das erste Dorffest aller Weißenbrunner Vereine geht im Mai 1993 über die Bühne.
Im Keller des Sportheims werden einige Renovierungen durchgeführt.
Der ersten Mannschaft gelingt im Juni in zwei Entscheidungsspielen der Wiederaufstieg in die B-Klasse.
Die 2. Mannschaft wird ebenfalls Meister in ihrer Runde.
Im Juli 1993 geht der von Vorstand Kurt Gerstacker organisierte neue Vereinsbus an den Start.
Die Beteiligung der Mitglieder an Tanzveranstaltungen des Vereins läßt weiter nach. Sportheimkirchweih, Weihnachtstanz und auch ein Faschingsball aller Weißenbrunner Vereine werden zum Draufzahlgeschäft.

An der Generalversammlung 1994 wird Nikolaus Hummel zum Ehrenmitglied des FSV ernannt.

Am 03.02.1994 stirbt plötzlich und unerwartet der 1.Vorstand des FSV Kurt Gerstacker und reißt eine große Lücke in das Vereinsleben.

Zahlreiche Renovierungsarbeiten am Sportgelände und am Sportheim schließen sich in den Jahren 1994 und 1995 an. Das Vereinszimmer im Dachgeschoß wird bis Ende 1994 fertiggestellt, die Sanierung des B-Platzes geht noch 1994, die des A-Platzes 1995 über die Bühne.
Auch das gesellschaftliche Leben wird ab 1995 wieder besser.

Am 07.04.1995 ist der Gründungstag der Tennisabteilung, die kurz darauf beginnt die notwendigen Tennisplätze zu planen. Der Baubeginn datiert am 10.06.1996, Fertigstellung erfolgt im Herbst 1996.

1995 wird auch das Gelände für ein neues Fußball-Kleinfeld gekauft. Baubeginn ist hier der Februar 1996, bespielbar ist der Platz ab Frühjahr 1997.
Eine Institution des Vereinslebens findet nach neunzehn erfolgreichen Jahren im Herbst 1995 das letzte Mal statt.
Die Wanderabteilung veranstaltet den letzten Internationalen Wandertag, womit im Vereinsleben des FSV eine lange Tradition zu Ende geht.

1995 stirbt auch das Ehrenmitglied und Trainer der 66er-Aufstiegself Nikolaus Hummel.

Im Februar 1996 kann der FSV sein 500. Mitglied Christian Sperber in seinen Reihen begrüßen.
Im Juni 1996 verhindert die erste Mannschaft in einem Entscheidungsspiel gerade noch den Abstieg in die C-Klasse.
Ein Kuriosum tritt im September 1996 ein: der Vereinswirt verschwindet zusammen mit seiner Familie spurlos, so dass sich der Verein erst nach einer Wartezeit von zwei Wochen Zugang zum Sportheim verschaffen kann und in der Folgezeit das Sportheim in Eigenbewirtschaftung übernimmt.
Am 21.12.1996 findet im Sportheimsaal die erste gemeinsame Jugendweihnachtsfeier des FSV statt.
Im Januar 1997 verstirbt das Ehrenmitglied Karl Fink, die AH feiert im Frühjahr ihr 25-jähriges Bestehen, es bildet sich die Tanzgruppe ”FSV-Girlies” und Ende 1997 wird von der Gemeinde ein neuer Info-Stand für die Vereine in der Ortsmitte errichtet.
Als eine Untergruppe der Gymnastikabteilung entsteht im Frühjahr 1998 eine Bauchtanzgruppe und im April 1998 wird die Wohnung im Dachgeschoß des Sportheims fertiggestellt.

Sportlich gesehen wird 1998 wieder eines der erfolgreichsten in der Vereinsgeschichte.
Das 20-jährige Jubiläum der TT-Abteilung krönt die Damenmannschaft mit dem Aufstieg in die 1. Kreisliga, die Herren scheitern erst am letzten Spieltag am Aufstieg. Bei den Fußballern sichert sich die 2. Mannschaft bereits lange vor Ende der Runde den Meistertitel der B-Klasse Pegnitzgrund I und die erste Mannschaft schafft im Juni in zwei Entscheidungsspielen den Aufstieg in die A-Klasse, die in der neuen Saison in Kreisliga umbenannt wird. Die Aufstiegsfeier wird am 10.07.1998 abgehalten.

Am 11.7.1998 findet am Sportgelände ein Erlebnistag für Kinder und Jugendliche statt.
Vom 11.06. bis 13.06.1999 findet nach langen Vorbereitungen das 50-jährige Vereinsjubiläum mit Festzelt am Sportplatz statt.
Im Rahmen der Ehrungen werden Karl Bloß und Hans Schwarz zu Ehrenmitgliedern ernannt.
Im Herbst beginnt die 1. und 2. Mannschaft damit, die veralteten Pfosten der Sportplatzumrandung durch ein neues Rohrsystem zu ersetzen und durch Bandenwerbung Geld in die Kasse zu bringen.
Für eine bessere Stromversorgung im Sportheim ist es notwendig, ein neues Kabel zu verlegen.
Für die Weihnachtsfeiern und Theateraufführungen im Saal wird eine neue Bühne gebaut.
FUSSBALLSPORTVEREIN WEISSENBRUNN 1949 e.V.